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Dienstag, 30. August 2016

ein Krimi, der super war und ein schöner Wandertag

Gestern Abend habe ich mein Buch fertig gelesen und ich muss sagen, es war gut. Ich konnte nicht aufhören zu Lesen. Das ist ein Krimi, der mal sehr gleichmäßig interessant und spannend geschrieben ist, ein Mängelexemplar.


Ich hatte heute eine größere Wanderung geplant, denn es war früh so schön frisch, zumindest früh. Das Wetter war ja einfach toll. Die Wolken störten da überhaupt nicht. Ich habe fotografiert und mich nach Pflanzen und anderem Brauchbaren umgesehen.


Das erste bunte Blatt, das ich entdeckt habe. Ich meine richtig bunt. Welke oder gelbliche Blätter fallen genug von den Bäumen.


 Essbar ist der Pilz natürlich nicht, er hätte da eine gute Mahlzeit abgegeben, so groß war er. Leider ist das ein Bitterpilz.


Die Natur ist grad üppig und immer noch herrlich grün. Es war inzwischen schon ganz schön warm geworden.

Im Wald habe ich auch Bastelmaterial gefunden. Morgen werde ich gleich nochmal, mit einer Säge bewaffnet, dort hin stürmen, halt so gut es geht. Davon aber später mal, falls ich meine Vorstellungen überhaupt umsetzen kann.


Nun gehe ich an den Fernseher, nochmal richtig relaxen, denn am Morgen habe ich die Mini wieder.



Dienstag, 21. Juni 2016

ab Porschdorf weiter ...

Vielleicht erinnert Ihr Euch, dass ich vor einiger Zeit durch das Schwazbachtal nach Porschdorf gewandert bin. Diese Wanderung hatte ich in Porschdorf abgebrochen wegen meinem Fuß. Gestern habe ich dort die Wanderung dort fort gesetzt. Einstieg ins Polenztal in Porschdorf bis Hohnstein. Weiter ging es dann nicht wegen meines Fußes.

Erster Abschnitt ging bis zur Waltersdorfer Mühle, etwa eine Stunde Marsch. Ganz am Anfang ist ein Betrieb, danach ein scheinbar verlassenes Fabrikgelände mit stillgelegten modernen Autos. Was das für ein Betrieb war, habe ich noch nicht herausgefunden. Ach ja, ich habe auch das Haus der Hexe Baba Jaga gefunden. Kennt vielleicht der eine oder andere aus russischen Märchenfilmen.




Den Weg bis zur Waltersdorfer Mühle fand ich nicht weiter spektakulär. Sie aus, wie überall im Polenztal. Interessant waren einige Felsen, die eine wabenähnliche Struktur aufwiesen.


Zur Waltersdorfer Mühle gelangt man über eine schöne alte Steinbrücke. Das Gebäude ist etwas herunter gekommen, wird aber wieder bewirtschaftet. Man bekommt da, außer Montag auch Getränke und einen kleinen Imbiß. Natürlich war ich Montag da, hatte aber schon gut gefrühstückt.

An der Mühle vorbei führt der Polentalweg, der an der Polenztalschänke herauskommt. Na, den kannten wir schon und so machte ich mich auf, um den Neuweg zu begehen. Hahaha, super Idee. Dort ging es bergauf und noch "bergaufer".

Ein älterer Herr mit Rad überholte mich. Den hatte ich aber schnell eingeholt, als er anfing das Rad über die Felsbrocken zu heben. Ich hätte ja geholfen, aber das Teil war mir zu schwer. Damit hätte ich mir sicher mit meinem Fuß eins ausgewischt.

Der Gute /0) nahm tapfer die enorme, nicht gut begehbare Steigung. Ich blieb in seiner Nähe, falls was ist, denn mit dem schweren Mountainbike (21 kg) kann er schnell mal ausgleiten. Der Anstieg nahm kein Ende. Schweis gebadet erreichten wir endlich das Ende der "Fahnenstange". Dort erwartete uns ein Hüter des Nationalparks und wies den Herrn darauf hin, dass gerade hier Rad fahren verboten ist - ups. Er war ja nicht böse und lief dann auch mit meinem Begleiter weiter zur Brandstrasse, während ich nach links abbog.

So lief ich und lief, irgendwann ging ich den Berg hinunten. Nach Aussage einiger Wanderer sollte ich auf halber Höhe in Hohnstein heraus kommen. Ich lief und lief und sah schöne Feldformationen und aß Heidelbeeren und lief ...




Beim letzten Bild dachte ich, nun biste da - nüscht war, weiter ging es. Zwischendurch habe ich noch die Gautschgrotte besucht (die Fotos sind nichts geworden), weil ich nicht über die Felsen geklettert bin, denn inzwischen tat mein Fuß wieder weh.

Irgendwann halb zwei war ich dann in Hohnstein.

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Ich hab noch lecker Kuchen genascht und mich dann vom GG abholen lassen.

Das war eine tolle Wanderung. Ich habe wirklich viel geben müssen. Wäre nicht das Problem mit dem Fuß wäre ich die letzten 14 km auch noch gelatscht. Da ich sehr schnell gehe, bin ich in den 4 Stunden ganz schön weit gekommen, denn ich mache nur kurz Halt, um zu trinken. oder in fremde Grundstücke einzusteigen - grins.

Ich wünsche Euch einen schönen Litha - Mitsommertag, den Feiertag der Hexen ( ͡° ͜ʖ ͡°) oder Sommersonnenwende.



Dienstag, 10. Mai 2016

Polenztalwanderung

Gestern war ich im Polenztal. Erst hatte ich lange überlegt, ob ich eine richtig große Wanderung mache oder doch was kürzeres. Dann habe ich mich für das Polenztal entschieden. Ich wollte bei der Gelegenheit auch gleich mal nach Maispitzen schauen. Ursprünglich wollte ich gleich bist Hohnstein durchlaufen, aber meine Füße taten zum Schluss weh, also habe ich mich an der Bockmühle von meinem GG abholen lassen.

Am Eingang zum Polenztal hatte ich ein interessantes Erlebnis:

Auf einem kleinen, alten und sehr knorrigen Apfelbaum an der Polenzbach piepste ein Vogel laut und Angst erfüllt. Erst konnte ich ihn nicht sehen, da er im Schatten des Baumes und noch dazu im Gegenlicht war.


Dann sah ich ihn, es war ein wunderschöner Star, mit einem tollen metallisch glänzenden Gefieder. Er steckte mit dem Hinterteil und einem Bein in einem Baumloch und versuchte heraus zu kommen. Ich konnte leider nicht hochklettern und ihn auch so nicht erreichen, um ihm zu helfen. Also redete ich ihm zu, er soll sich doch endlich aus dem Loch befreien. Er rutschte immer wieder zurück in das für ihn etwas zu kleine Loch. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie der große Vogel in das kleine Loch geraten konnte.


Der Kampf dauerte lange und ich feuerte ihn an, sprach ihm Mut zu, bis er dann sein zweite Bein befreien konnte und weg flog. In dem Augenblick fuhr ein langes helles Etwas aus der Baumhöhle und versuchte ihn noch zu fassen, dann verschwand das Teil wieder im Loch. Das ganze ging zu schnell, um das Wesen zu identifizieren. Erst dachte ich an eine Schlange, aber dafür war es zu dick und auf dem Baum hatte ich die auch noch nie gesehen.

Kurz nach dem Verschwinden des großen Wesens, kam ein rotbraunes Köpfchen mit einer eben solchen Nase zum Vorschein. Erst dachte ich, das wäre eine Maus. Dann öffnete das Tierchen sein Schnäuzchen und leckte sich über die Nase. Winzige spitze Eckzähnchen kamen zum Vorschein. Das war mit Sicherheit keine Maus, denn das Tier hatte ein Raubtiergebiß. Es war ein kleiner Baummarder, der zum Luft schnappen an die Öffnung gekommen war. Bis ich mich entfernte, schaute das kleine Wesen zum Baumloch heraus.


Die Mutter des kleinen Marders hatte den Vogel ganz offensichtlich zum Mittagstisch in das Baumloch ziehen wollen. Den Kampf hatte zum Schluss der Star gewonnen. Ein paar Federchen und etwas Blut an der Rinde, blieben als Zeugnis des Kampfes zurück.

An der Bockmühle habe ich dann auf mein Taxi gewartet.


Dieser kleine Kumpel hat mir beim Warten auf meinen GG auf der Bank Gesellschaft geleistet.



Das Erlebnis und die Wanderung waren toll. Maispitzen gab es kaum, da wird es wohl nochmal regnen müssen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.



Dienstag, 8. März 2016

Märzspaziergang

Das Wetter ist schon ganz schön und treibt uns hinaus in den Sonnenschein. Wir haben kurze und auch längere Spaziergänge unternommen. Heute ist es etwas trübe, aber morgen soll wieder die Sonne scheinen.

im Neubaugebiet Bruno-.Dietze-Ring

Schafe im Polenztal an der Bockmühle

Bogenschießen im Polenztal, ein Vergnügen für Oma und Mini


Märzenbecher sind da
Sträuschen von der Mini

Habt einen wunderschönen Dienstag!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Sommer ... Regen ... alles bestens

Hier in Neustadt steht es Wetter mäßig bestens. Erst ein ganzer Tag Regen, dann immer wieder mal ein Schauer. Es war nicht so kalt, wie wo anders. Seit gestern stöhnt unter einer wieder unter der Schwüle ... schnauf.

Kleiner Rückblick

Am 13. Juli sah das z.B. so aus:

die Mini liebt das Blumen gießen ... der Himmel auch .... oh oh


Am 14. Juli gegen Abend - plötzlich fing alles an zu leuchten. Der Himmel war blau, die Wolken rosa und dicke Gewitterwolken schauten drohend herunter, die Häuser hatten leuchtende Farben - unglaublich.

der Markt in Neustadt mit dem Rathaus


Heute - ein recht schöner Tag. Da hab ich Schusters Rappen gesattelt und bin in die Wildnis geeilt. Früh los - Mittag wieder da (habe ich mich unterwegs auflesen lassen, weil es auf einmal sowas von drückend warm wurde).





Gestern und heute habe ich mich mit dem Geldgeschenk für meinen Enkel befasst, der heute seinen 21-igsten Geburtstag feiert - in Dresden. Die Bastelei für das drum herum hat viel Zeit gekostet. Foto gibt es vielleicht Morgen, denn die Farbe muss noch trocknen.

Habt einen schönen Abend!


Vielen Dank für Eure schönen  Kommentare, zu den letzten Posts, ich habe mich sehr gefreut.




Freitag, 4. April 2014

tea time ...

Gestern habe ich endlich das Buch, mein Gewinn von Johanna, gelesen. Ich muss ehrlich sagen, eigentlich ist das nicht so meine Lektüre, aber der Autor Wulf Dorn hat die Geschichte einer jungen Frau mit einer dissoziativen Fugue*, so spannend, Nerven zerreißend geschildert, dass ich mich kaum von dem Buch los reißen konnte. Das Buch ging mir sehr nahe. Es ist aber nichts für schwache Nerven und nichts für Menschen, die selbst in der Kindheit ein traumatisches Erlebnis hatten.



Heute waren wir im Polenztal Bärlauch sammeln. Der ist noch sehr klein. Mit meinen, vom Heuschnupfen tränenden Augen, hatte ich Mühe, ihn zu sehen ... schnief. Ich habe deshalb auch nicht so sehr viel gesammelt. Am Ende war es ein kleines Marmeladenglas voll reinen Pesto, ohne Zusatz. Ich verwende das für fast jedes Essen von mir. Das ist lecker und auch gesund.

Ein neues Bild habe ich auch fertig:


Nun werde ich mich erst einmal dem Geburtstagsgeschenk meiner kleinen Tochter widmen. Denn der ist nun auch gleich heran.

Ich wünsche Euch einen schönen Nachmittag!


* Unter dissoziativer Fugue versteht man das plötzliche, unerwartete, ziellose Weglaufen einer Person ohne einen für Außenstehende erkennbaren Grund.

Sonntag, 23. Februar 2014

am Bärenhohlflüsschen

Ist das Wetter nicht eine Pracht. Sonnenschein und blauer Himmel heute zum Sonntag. Da wir Sonntag immer für meine Jüngste mit kochen, sind wir heute mal nachmittags unterwegs gewesen. In böser Absicht waren wir am Bärenhohlflüsschen (Nähe Rußigmühle im Polenztal). Dort soll es Vorkommen an Bärlauch geben. Es war zu zeitig, wir wollten auch nur mal schauen, wie der Weg beschaffen ist. Ein Stück den Berg hinauf  haben wir noch eine Bache mit ihrem Kind gesehen. Es war schon im Erwachsenenkleid. Ich hatte etwas Respekt, denn die Mama kehrte plötzlich um und rannte zu ihrem Kind, also meine Richtung. So kam ich nicht zum Knipsen ... schäm.


 Bärenhohlflüsschen
Rußigmühle

Mein GG hat die Wildschweine erwischt, leider nicht so gut, denn wir waren auf Landschaft eingestellt ... hahaha.


Ich wünsche Euch einen gemütlichen Sonntagabend!