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Freitag, 17. März 2017

Die schönen Stunden allein

Ich bin jeden Tag, wenn ich es zeitlich einrichten kann, irgendwo unterwegs. Je nach Wetterlage, wandere ich durch das Polenztal oder gehe einfach nur durch den Wald.

Gestern hatte ich endlich einmal ein nettes Erlebnis. Tiere treffe ich selten und wenn, sehe ich sie nur in der Ferne. Ich sah ein Reh in nächster Nähe, noch jung und vermutlich geschwächt.

Leider hatte ich noch das richtige Objektiv mit, sonst hätte ich es noch näher ablichten können.


Ein Tier von dieser Größe flieht für gewöhnlich schnellstens. Dieses lief weg und stürzte zweimal. Es verbarg sich schließlich im dürren Gestrüpp. Ich hoffe, es geht ihm gut.

Grüße von 

Anne

Dienstag, 10. Mai 2016

Polenztalwanderung

Gestern war ich im Polenztal. Erst hatte ich lange überlegt, ob ich eine richtig große Wanderung mache oder doch was kürzeres. Dann habe ich mich für das Polenztal entschieden. Ich wollte bei der Gelegenheit auch gleich mal nach Maispitzen schauen. Ursprünglich wollte ich gleich bist Hohnstein durchlaufen, aber meine Füße taten zum Schluss weh, also habe ich mich an der Bockmühle von meinem GG abholen lassen.

Am Eingang zum Polenztal hatte ich ein interessantes Erlebnis:

Auf einem kleinen, alten und sehr knorrigen Apfelbaum an der Polenzbach piepste ein Vogel laut und Angst erfüllt. Erst konnte ich ihn nicht sehen, da er im Schatten des Baumes und noch dazu im Gegenlicht war.


Dann sah ich ihn, es war ein wunderschöner Star, mit einem tollen metallisch glänzenden Gefieder. Er steckte mit dem Hinterteil und einem Bein in einem Baumloch und versuchte heraus zu kommen. Ich konnte leider nicht hochklettern und ihn auch so nicht erreichen, um ihm zu helfen. Also redete ich ihm zu, er soll sich doch endlich aus dem Loch befreien. Er rutschte immer wieder zurück in das für ihn etwas zu kleine Loch. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie der große Vogel in das kleine Loch geraten konnte.


Der Kampf dauerte lange und ich feuerte ihn an, sprach ihm Mut zu, bis er dann sein zweite Bein befreien konnte und weg flog. In dem Augenblick fuhr ein langes helles Etwas aus der Baumhöhle und versuchte ihn noch zu fassen, dann verschwand das Teil wieder im Loch. Das ganze ging zu schnell, um das Wesen zu identifizieren. Erst dachte ich an eine Schlange, aber dafür war es zu dick und auf dem Baum hatte ich die auch noch nie gesehen.

Kurz nach dem Verschwinden des großen Wesens, kam ein rotbraunes Köpfchen mit einer eben solchen Nase zum Vorschein. Erst dachte ich, das wäre eine Maus. Dann öffnete das Tierchen sein Schnäuzchen und leckte sich über die Nase. Winzige spitze Eckzähnchen kamen zum Vorschein. Das war mit Sicherheit keine Maus, denn das Tier hatte ein Raubtiergebiß. Es war ein kleiner Baummarder, der zum Luft schnappen an die Öffnung gekommen war. Bis ich mich entfernte, schaute das kleine Wesen zum Baumloch heraus.


Die Mutter des kleinen Marders hatte den Vogel ganz offensichtlich zum Mittagstisch in das Baumloch ziehen wollen. Den Kampf hatte zum Schluss der Star gewonnen. Ein paar Federchen und etwas Blut an der Rinde, blieben als Zeugnis des Kampfes zurück.

An der Bockmühle habe ich dann auf mein Taxi gewartet.


Dieser kleine Kumpel hat mir beim Warten auf meinen GG auf der Bank Gesellschaft geleistet.



Das Erlebnis und die Wanderung waren toll. Maispitzen gab es kaum, da wird es wohl nochmal regnen müssen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.