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Freitag, 29. September 2017

Wanderung Beuthenfall - Affensteine - Strammsteine - Bad Schandau

Dieses Mal wollte ich einnmal die Affensteine besuchen, so war der Plan. Im Internet habe ich hier eine geeignete Wanderroute gefunden. Ich kenne das Gebiet noch nicht so gut, da ich nicht für das Klettern bin. Trotzdem hat mich diese Wanderung sehr gereizt.

Mein GG hat mich freundlicherweise bis zum Beuthenfall gebracht. Wir waren dann auch 9:45 Uhr vor Ort. Das Wetter war super und ich war auch gut drauf.



Gegenüber dem Beuthenfall, auf der anderen Seite der Kirnitzsch, beginnt der Wanderweg. Zunächst geht es, dem grünen Punkt folgend, eine weile bergauf. Beim ersten Abzweig, er ist gut ausgeschildert, führt der Weg geradeaus weiter. Dieser ist breit und gut zu begehen.

Linkerhand ragte dann diese Felsnadel zwischen den Bäumen auf.


irgendwann sieht man diesen Felsen am Weg.



An einer Stelle sind jetzt mehrere Felsen zu sehen. Durch die Bäume hat man nicht immer den Durchblick.


Unterwegs sehe ich niemanden. Ich gehe sehr schnell und komme gut vorwärts. Um mich herum ist Stille und Wald. Von den Felsen sieht man nichts mehr. Die beiden Paare beim Start habe ich lange hinter mir gelassen. Vielleicht sind sie ja auch an der ersten Weggabelung abgebogen.

Beim nächsten Hinweisschild, geht es weiter in Richtung "kleiner Dom", dem gelben Strich folgend.


Hier nennt sich der Weg das Sandloch und das zu Recht, denn man kommt sich vor, wie bei einem Strandspaziergang. Ich habe versucht, möglichst den Rand zu begehen, da das weniger mühsam ist. Den Weg säumen immer wieder riesige Findlinge, mit den in der Sächsischen Schweiz typischen Löchern und Formen.


Irgendwann steigt der Weg an und die ersten Stufen, bzw. "Felsstufen" tauchten auf. Naja Stufen ist wohl etwas geschmeichelt.



Diesen Stufen folgte ich zunächst nach oben, vorbei an Felsbrocken und einer Schichtfugenhöhle. "Schichtfugenhöhlen entstehen dadurch, dass eine festere, meistens tonhaltige Schicht im Felsen eingelagert ist und diese keine Feuchtigkeit durchlässt. Dadurch staut sich das Wasser und oberhalb der Schicht wird der Sandstein zersetzt und herausgespült. Der größte Teil der Höhlen in der Sächsischen Schweiz sind so entstanden." 




Der Weg wird dann allmählich steiler und vor mir tauchte ein mächtiger Felsen auf. Der kleine Dom, vermute ich mal. Die Treppe wurde besser und rechts von mir sah ich ein großes Felsmassiv, auf der anderen Seite der Schlucht bzw. des Tales.


Oben angekommen fand sich eine Felskanzel, von der aus man einen tollen Ausblick auf den Talkessel hat. Etwa ich der Mitte sah ich den Falkenstein und links dahinter in der Ferne den Lilienstein. Leider warf das Felsmassiv links von mir einen mächtigen Schatten über den Talkessel.


Der Weg, auf dem ich hier herauf kam, führt leicht nach links weiter, an der Felswand entlang und gegenüber geht dann eine Leiter nach oben. Ich gestehe, ich habe gar nicht den Versuch gemacht, noch einen Schritt weiter zu gehen, denn ich konnte sehen, dass es neben dem Weg steil nach unten ging - ich bin nicht Schwindelfrei. Vom Aufstieg zitterten mir auch etwas die Knie und so wagte ich es nicht, weiter zu gehen und kehrte um.
Am letzten Wegweiser angekommen überlegte ich mir, doch zum Schrammsteintor und von da nach Postelwitz zu laufen, denn zurück zum Beuthenfall wollte ich nicht.

Nach einiger Zeit kam ich an diesem Bauwagen an und bog dort rechts ab. Die Beschilderung ist im Gebiet der Sächsischen Schweiz sehr gut.

Zur Schrammsteinaussicht wollte ich nicht, da ich inzwischen vielen Wanderern begegnet war und da sind solche Aussichtspunkte immer sehr gut besucht. Also ging ich weiter zum Schrammsteintor bzw. Schrammtor, wie auf dem Wegweiser stand.

Ich staune immer wieder, wie weit ich komme, wenn ich so flott unterwegs bin. Am Beuthenfall war ich dreiviertel zehn los gegangen und am Schrammtor befand ich mich gegen zwölf Uhr. Leider habe ich vergessen, die App anzuschalten, um die Kilometer zu messen.

Um das Schrammtor herum habe ich einige Fotos gemacht, denn ich bin immer wieder von den Sandsteinfelsen beeindruckt, ihren Formen und Strukturen. Ich bin sogar einen Hang hinauf gekraxelt, um den Felsen näher zu kommen.













Nach einer Stunde habe ich mich dann auf den Weg in Richtung Postelwitz und Bad Schandau gemacht. Gleich gegenüber dem Schrammtor beginnt der Weg.


Ein Stück hin gibt es einen Abstieg über eine Treppe hinunter zur Straße, die hinauf nach Ostrau führt. Noch etwas weiter gibt es einen weiteren Abstieg, der direkt nach Postelwitz hinter geht. Nun ja, es ging so an die einhundert Stufen den Berg hinunter. Obwohl mir erst etwas mulmig war, waren die Stufen recht ordentlich, ohne nennenswerte Probleme.




Am Ende überquert man die vor genannte Strasse und geht einen Fußweg hinunter bist zur Hauptstraße, die von Postelwitz nach Bad Schandau führt. Ich bin dann hinunter auf die Elbpromenade und bis zum Rathaus in Bad Schandau gelaufen.








Inzwischen war es sehr warm geworden. Insgesamt war ich etwa 4,5 Stunden ohne Pause unterwegs. Am Rathaus hat mich mein GG wieder eingeladen und nachhause gebracht.

Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich auf meinen Touren keine Pausen, mit Hinsetzen und so, mache, da ich dann nicht weiter gehen könnte. Unterwegs habe ich zwei Tomaten und einen Apfel gegessen, etwas Wasser getrunken. Das genügte völlig, um bei Kräften zu bleiben.



Dienstag, 4. Juli 2017

Gleich noch einmal gewandert

Am 3. Juli war ich wieder wandern. Der Einsatz erfolgte ebenfalls in Cunnersdorf/OT Hohnstein, Oberdorf, auf dem Landweg. Das ist eine kleine Strasse, die außerhalb des Ortes zur Bockmühle hinunter führt.

Ich bin, wie schon zur Märzenbecherzeit, in den Märzenbecherrundweg eingestiegen. Dieses Mal bin ich jedoch anders abgebogen und an einer anderen Stelle im Polenztal gelandet.

Auch dieses Mal lief ich bis zur Bockmühle und von da nach Langenwolmsdorf, das gehört zu Stolpen. Das war ein ordentliches Stückchen Weg. Meine Fotos knipse ich derzeit auf langen Wanderungen mit meinem Handy Samsung S 7. Die Kamera war mir immer zu schwer bei den langen Touren.


Da ich eigentlich in die Heidelbeeren wollte und mich dann aber unterwegs um entschieden habe, hatte ich Gummistiefel im Gepäck. Die konnte ich gleich im hohen Gras, als Schutz gegen Zecken nutzen. Allerdings bekam ich meinen linken Fuß, der etwas geschwollen war nicht mehr aus dem Stiefel und ich musste mich frei schneiden.

 gleicher Einsatzort wie letztens, nur bin ich den Landweg weiter gegangen

 der "Märzenbecherrundweg

 der Hänger stand da das letzte Mal schon

 den Weg dort bin ich im Frühjahr hoch

 jetzt ist der Weg dran



 ich wusste wirklich nicht, wo es dort hin geht

 nach Sächsischer Schweiz sieht es hier nicht aus, Landschaft wellig und harmonisch

 Durchblick

 links gehts zur Böckmühle, rechts kam ich her und hinter mir geht es Richtung Hohnstein nehme ich an (stand aber nichts dran)

 das Polenztal ist ein wenig wild, aber dadurch nie langweilig

 in der Märzenbecherzeit bin ich hier schon einmal entlang

 hier war ich auch schon oft, nur die Bänke sind weg

 die Brücke war arg geflickt

 Bockmühle, wie gehabt

 die Stelle hatte ich erst besucht

 Das ganze hier ist der Radweg um Stolpen

 das scheint neueren Datums zu sein

hier habe ich mich einsammeln lassen



Ich muss noch etwas bemerken: Mein GG schafft mich meist an meinen Einsatzort und holt mich, wenn ich genug habe, wieder ab. Alle Wanderungen erfolgen also nur, wie beschrieben, zu Fuß.